100 Jahre Zukunftsbranche Bürokommunikation:
Mit Schreibmaschinen gelang Triumph-Werken Sprung in die boomende Bürotechnik
1909 herrscht in der Zukunftsbranche Bürokommunikation Goldgräberstimmung: Mit der Übernahme einer insolventen Schreibmaschinenfabrik gelang den Nürnberger Triumph-Werken vor 100 Jahren der Sprung in die expandierende Branche Bürotechnik. Kurz darauf sicherte sich das Unternehmen, das 1896 als Fahrradfabrik gegründet worden war, die Dienste des besten Konstrukteurs der Branche: Paul Grützmann. Der rastlose Pionier entwickelte die Triumph 1 und die Triumph 2 – Schreibmaschinen, die bald schon ihren Siegeszug durch die Büros antreten sollten.
Nürnberg, 19.02.2009 - Das moderne Document Business begann 1873 mit der Erfindung des amerikanischen „Remington-Typewriter“. Nachdem die Schreibmaschine Ende des 19. Jahrhunderts auch in Europa populär wurde, stiegen die Frankfurter Adlerwerke 1898 als erstes Unternehmen Deutschlands in die Schreibmaschinenproduktion ein. In dieser Zeit war die neue Bürotechnologie geprägt von einem knallharten Wettbewerb, brachte aber hohe Profite. Weltweit konkurrierten rund 100 Hersteller, die Zahl der Patente lag über 2600.
In den zwanziger Jahren kam das berühmte Triumph-Modell 10 mit der wesentlichen Neuerung eines Setztabulators auf den Markt. Dieses fand viele prominente Anhänger: So verfasste beispielsweise Papst Pius XI seine Korrespondenz darauf. „Dass heiligervater grösstes wohlgefallen über gelieferte triumph schreibmaschine aussprach“, telegrafierte 1928 Kardinal Moneti aus dem Vatikan nach Nürnberg.
Mitte der fünfziger Jahre wurde mit der Schreibmaschine „Gabriele“ ein Mythos geboren. Auf ihr sollten Millionen schreiben, allen voran Bestsellerautor Johannes Mario Simmel („Es muss nicht immer Kaviar sein“, 1960). Er hämmerte seine zahlreichen Romane und Drehbücher in die Maschine und verschliss so pro Buch mindestens ein Gerät. Der in diesem Januar verstorbene Kultautor dürfte an die hundert „Gabriele“-Modelle „verbraucht“ haben.
Mit der Fusion der Triumph- und der Adler-Werke Ende der fünfziger Jahre entwickelte sich das Unternehmen zu einem der weltweit erfolgreichsten Hersteller von Büromaschinen. 1980 kam jede neunte Schreibmaschine auf der Welt von TA Triumph-Adler. Auch in der Entwicklung und Produktion von Computern war die Traditionsmarke erfolgreich: 1971 wurde der auf kleine und mittlere Betriebe zugeschnittene Computer „TA 10“ zum Verkaufshit. 1979 startete TA Triumph-Adler seine Personalcomputer-Reihe „alphatronic“, die den PC-Markt der 1980er Jahre in Deutschland entscheidend prägen sollte. 1991 entwickelt TA Triumph-Adler für Olivetti eine neue Generation von Notebooks mit Farbmonitor.
Nach zahlreichen Besitzerwechseln und schwierigen Jahren befindet sich die Traditionsmarke wieder auf Erfolgskurs und steht für ein beispielhaftes Comeback in der jüngeren deutschen Wirtschaftsgeschichte. Das Geheimnis: Die Rückbesinnung auf die eigentliche Kernkompetenz des Unternehmens,– die Steigerung der Effizienz im Büro. Heute ist TA Triumph-Adler das führende Consulting-Unternehmen im Bereich Bürokommunikation. Das Unternehmen bietet ausgefeilte Analyse- und Beratungskonzepte, ein umfassendes Software-Angebot im Hinblick auf Dokumenten-Management-Systeme, ebenso die entsprechende Hardware wie Kopierer, Drucker und Faxgeräte. TA Triumph-Adler ist Marktführer in Deutschland, Österreich und in der Schweiz und will künftig international noch stärker wachsen.
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Fotos (Beispiele):
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2. PC alphatronic P 50 von 1985
Bildunterschriften:
- Paul Grützmann entwickelte das Modell Triumph 1, das schon bald seinen Siegeszug durch die Büros antreten sollte.
Der PC alphatronic P 50 wurde mit dem if-Prädikat "Die gute Industrieform" ausgezeichnet
Pressekontakt:
TA Triumph-Adler AG
Karl Rainer Thiel
Leiter Unternehmenskommunikation & PR
Südwestpark 23
D-90449 Nürnberg
Tel.: +49 (0) 9 11/ 68 98 -3 51
E-Mail: krt@ta.ag
trio-market-relations GmbH
Andrea Bolowich
Käfertaler Straße 190
D-68167 Mannheim
Tel.: +49 (0) 6 21/ 3 38 40 -1 83
E-Mail: a.bolowich@trio-group.de
Über die TA Triumph-Adler AG:
Im Document Business ist TA Triumph-Adler der Spezialist. Das Unternehmen analysiert und berät Geschäftskunden individuell und realisiert den effizienten Document-Workflow. Sowohl in papier- als auch in elektronischer Form und mit nachhaltigem Service. Mit über 190.000 installierten Systemen bei mehr als 34.000 zufriedenen Endkunden und mit 113 Jahren Erfahrung im „Document-Business“ ist der Konzern Marktführer in Deutschland. Über 450 eigene Document-Consultants sowie 500 eigene System-Supporter garantieren flächendeckenden Service. Der Konzern ist über 13 rechtlich selbständige s.g. "Solution Center" (GmbH´s) an mehr als 50 deutschen Standorten sowie international für seine Kunden vor Ort. TA Triumph-Adler bietet ganzheitliche und einzigartige modulare Lösungskonzepte (Hardware = TOM „Total Output Management“; Software = DIDO „Digital Document Organisation“). Das Unternehmen ist Vollsortimenter in den Bereichen Druck, Fax, Kopie, Scan und DMS und verfügt mit der TA Leasing GmbH über einen eigenen Finanzdienstleister, der den Unternehmenskunden nahezu jede Form der Finanzierung ermöglicht. Mit der spezialisierten TA Triumph-Adler Corporate Consulting GmbH betreut der Document Spezialist national und international aufgestellte Großkunden. Die TA Triumph-Adler AG ist im Prime Standard der Deutschen Börse notiert (WKN 749500) und erzielte im Geschäftsjahr 2007 mit 1.365 Mitarbeitern (davon 150 Auszubildende) einen Umsatz von 416 Mio. Euro. Die Gesellschaft übernimmt mit der Triumph-Adler Stiftung „Kinder in Not“ sozial- und gesellschaftspolitische Verantwortung, fühlt sich dem Schutz der Umwelt verpflichtet und folgt einer effizienten und umfassenden Corporate Governance. Sitz der AG ist Nürnberg.
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