Adlerwerke 1946 - 1957

1946 Neuanfang mit Schreibmaschinen

 

   

Im Frankfurter Werk nehmen die Beschäftigten unter schwierigen Bedingungen die Produktion auf. Trotz Materialknappheit werden Fahrräder, Schreibmaschinen und Automobilersatzteile hergestellt sowie Kraftfahrzeuge repariert. Die erste Nachkriegs-Schreibmaschine trägt den Namen „KLEIN-ADLER Modell 46". Motorräder rollen wieder 1949 vom Band, der Automobilbau dagegen muss eingestellt werden. 

1952 Fernsehnachrichten der Tagesschau getippt auf ADLER

 

 

Die Medien- und Verlagsbranche vertraut überwiegend ADLER-Schreibmaschinen. Als das Erste Deutsche Fernsehen Ende 1952 aus Hamburg mit der Tagesschau startet, werden die Fernsehnachrichten auf der neu entwickelten ADLER Universal getippt. Für die moderne Sekretärin, die Stenotypistin und den Büroangestellten gibt das Unternehmen im Jahr 1953 die Zeitschrift "Adlerhorst" heraus 


1954 Wieder führende Marktstellung

 

 

Die Adlerwerke sind wieder führend in Büromaschinen, ihr Marktanteil in Deutschland liegt bei 45 Prozent. Auf der Hannover Messe wird die erste Adler electric gezeigt. 1955 produzieren die Adlerwerke über 100.000 Schreibmaschinen, übersteigt der Umsatz die 50-Millionen-Grenze. Am Export der gesamten deutschen Büromaschinen-Industrie sind die Adlerwerke mit knapp 40 Prozent beteiligt.

 

 

1957 Grundig erwirbt Aktienmajorität

 
 


Ende 1957 erwirbt der Fürther Radio- und Fernsehfabrikant Max Grundig über die Triumph Werke Nürnberg die Aktienmajorität an den Adlerwerken. Mit der Übernahme in den Grundig-Konzern stellt Adler die Fertigung von Motorrädern und Motorrollern ein.

 

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