N wie New Work

Die Arbeitswelt wandelt sich. Immer ausgefuchstere Maschinen und Computer erleichtern uns Menschen die Arbeit – und übernehmen sie schließlich selbst. Das mag bedrohlich wirken, eröffnet allerdings neue Chancen. Viele stupide und anstrengende Aufgaben fallen weg und erlauben die Frage: Was wollen wir arbeiten, wie wollen wir arbeiten? Die Antwort ist einfach: Wir wollen während unserer Arbeitszeit etwas Sinnvolles tun – und außerhalb der Arbeit genügend Zeit und Energie für unser Privatleben haben. Auch deshalb wird Teilzeit zunehmend als Option erwogen. New Work, so zeigt sich, hat eher mit einer Haltung zu tun als mit konkreten Inhalten – die gilt es im Einzelfall festzulegen. 

Bisher schien klar, in welche Richtung New Work sich entwickelt: flexible Arbeitszeiten und -orte, Projekte statt „Nine to Five“, Teams mit flachen Hierarchien usw. Der Generation Z ist diese Richtung weder klar noch genehm, schon das Homeoffice ist ihnen nicht geheuer. All diese Flexibilität hat nämlich einen Nachteil: Sie vermengt Berufs- und Privatleben. Genau aus dieser Grauzone wollen die Digital Natives heraus, sie wollen klares Weiß und klares Schwarz. Und wenn Feierabend ist, ist Feierabend. 

Soll sagen: Die Arbeitswelt ändert sich und damit die Erwartungen an New Work. Und „Flexibilität“ wird neu definiert.

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