Zum Hauptinhalt gehen

G wie Gestalten

Nicht alles im Arbeitsleben ist interessant, das gibt es immer. Solange alle sich mit den mühseligen oder nervigen Aufgaben herumplagen – fein. Wenn aber die „Neuen“ Tag für Tag den Hof fegen müssen – nicht immer im übertragenen Sinne –, droht Ärger. Und der Tod jeder MotivationDigital Natives wollen mehr als Anweisungen entgegennehmen und pflichtschuldig erfüllen, sie wollen selbstbewusst Ideen und Vorschläge formulieren und beisteuern, sie wollen Input liefern, sie wollen gestalten. Und das nicht erst legitimiert durch eine Führungsfunktion oder zumindest diverse Jahre treuer Dienste.

Für die „Alten“ ist das anstrengend. Weil so manche gut gemeinte Idee wenig praxistauglich ist. Und weil inhaltliche Diskussionen länger dauern als „Schluss jetzt und ab an die Arbeit!“. So übermächtig der Wunsch nach einem rabiaten „Basta!“ auch sein mag: Er hilft nicht. Zum einen, weil die frisch rekrutierten Mitarbeiter wieder abspringen und sich einen Arbeitgeber suchen, der ihnen zuhört. Zum anderen, weil frische Ideen das „So haben wir das schon immer gemacht“ sprengen. Seien wir ehrlich: Gelegentlich ist das überfällig.

Das könnte Sie auch interessieren:

F wie Führen

„Führungskraft“ ist kein anderes Wort für „Chef“, sondern ein anderes Konzept. Ihre Aufgabe besteht zunehmend darin, Gestaltungsräume zu schaffen. Ein passenderes Wort wäre „Coach“.

Weiterlesen

H wie Homeoffice

Wie viel Kontrolle nötig und wie viel Work-Life-Blending sinnvoll ist, wird gern anhand des Zuhause-Arbeitens diskutiert. Das dürfte sich ändern: Die Generation Z findet Homeoffice doof.

Weiterlesen

I wie Influencer

Wer Influencer begreift, versteht das Selbstverständnis der Generation Z: Sie ist ausgesprochen überzeugt von sich. Schön für die Digital Natives, doch anstrengend für ihre Kollegen.

Weiterlesen