RECRUITING PER EMPFEHLUNG

Worauf Bewerber wirklich achten

Der moderne Arbeitgeber ist so agil wie divers und achtet auf Work-Life-Balance. Klingt erst einmal toll. Schade nur, dass Bewerber mehr Wert auf andere Faktoren legen.

Stellenanzeigen eignen sich wunderbar für Bullshit-Bingo. Teamfähig? Bingo! Flexibel? Bingo! Erstklassige Karrierechancen? Bingo! Und so geht es munter weiter. Kein Wunder, wenn die umworbenen Bewerber (natürlich „m/w/d“) die Augen verdrehen. Aussagekraft haben diese Buzzwords kaum, schon gar nicht, wenn sie anderswo ziemlich deckungsgleich auftauchen. Wie also herausfinden, welcher Arbeitgeber wirklich gut ist? Schwierig. Deshalb konzentrieren sich viele m/w/d-Bewerber auf zwei aussagekräftige Kriterien: Was gibt es zu verdienen? Wie bewerten andere diesen Arbeitgeber?

Wie wichtig das Gehalt ist, hat der Recruiting-Software-Hersteller Softgarden mit einem simplen Test herausgefunden. Probanden bekamen zwei Stellenanzeigen vorgelegt, die völlig identisch waren – mit einer Ausnahme: Eine Anzeige nannte das Gehalt. 75 Prozent der Probanden klickten die Anzeige mit der Gehaltsangabe an.

Bewerber achten auf Empfehlungen

Mehr als 80 Prozent der Probanden klickten den Verweis auf die Kununu-Bewertung an, wenn dieser in der Stellenanzeige integriert war. Kununu ist ein Portal, auf dem Beschäftigte ihren Arbeitgeber bewerten: Ein Stern ist schlecht, fünf Sterne sind super. Branchenübergreifend liegt der Schnitt derzeit bei 3,4. Ein Schnitt von 3,5 entspricht einer 75-prozentigen Weiterempfehlungsquote – und exakt diese Quote wurde von den Probanden als besonders ansprechend empfunden. „Eine 75-prozentige Weiterempfehlung ist realistisch und sehr gut, bei einem Wert von über 80 Prozent könnte es sich auch um zusätzliche Fake-Bewertungen handeln“, schreibt einer der Probanden der Softgarden-Studie. Ein anderer: „Zu gute Bewertungen haben den Charme von Manipulation.“

Noch abschreckender wirken schlechte Bewertungen. Lagen die Bewertungen unter 2,5, zuckten die meisten Probanden zurück. Nicht einmal 7 Prozent der Befragten würden sich bei solchen Arbeitgebern bewerben. „Noch immer denken viele Arbeitgeber, sie hätten die Informationshoheit“, erzählte Softgarden-Geschäftsführer Martin Hesse dem Portal Spiegel Online. „Doch Bewerber informieren sich ohnehin auch auf Seiten wie Kununu. Da ist es doch besser, damit proaktiv umzugehen und solche Bewertungen als Chance zu sehen.“

PS: Um mal kurz in eigener Sache vorzupreschen: Der Score von TA Triumph-Adler bei Kununu beträgt 3,8.

ECM: Ja zum digitalen Bewerbermanagement

ECM-Systeme leiten Dokumente vom Erfassen über das Bearbeiten bis zum Speichern und Verwalten auf individuell festgelegten und automatisierten Workflows durch das Unternehmen. ECM-Systeme sind modular aufgebaut, das heißt: Sie können für konkrete Bedürfnisse individuell konfiguriert werden – etwa fürs Bewerbermanagement. Das Modul deckt den gesamten Bewerbungsprozess ab, von der Ausschreibung bis hin zur Vertragsunterzeichnung – und sogar noch darüber hinaus. Mithilfe dieses ECM-Moduls können Bewerber automatisiert nach A-, B- und C-Kandidaten sortiert werden. AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) und Datenschutz werden quasi von selbst berücksichtigt. Und das Publizieren von Stellenangeboten kann durch eine Erweiterung für E-Recruiting einfach automatisiert werden.

Mehr über Sinn, Zweck und Aufgaben des dahinterliegenden ECM-Systems erfahren Sie in unserem kostenlosen ECM-Whitepaper. Einige ECM-Lösungen basieren auf standardisierten Modulen, die auf die Bedürfnisse des jeweiligen Auftraggebers hin optimiert werden. Die Alternative: Das ECM-System wird 100-prozentig individualisiert konfiguriert. TA Triumph-Adler bietet beide Optionen an. Wollen Sie mehr erfahren? Dann klicken Sie hier