Wo Strom aus Windräder die Wälder schützt

Indien ist hungrig. Die Wirtschaft wächst, die Einkommen und damit die Bedürfnisse von immer mehr Menschen steigen. Als Folge wird sich der Energiebedarf Indiens, so schätzen Experten, allein in den 2020er-Jahren verdoppeln. Woher soll all diese Energie kommen? Die indische Regierung fährt zweigleisig. Sie setzt auf bisher unerschlossene Kohlevorkommen und kurbelt gleichzeitig den Ausbau regenerativer Energien an. Bis 2030 sollen 450 Gigawatt mit Solar- und Windkraft erzeugt werden – das ist der weltweit größte Expansionsplan für Erneuerbare Energien. Je schneller neue Windkraft- und Solaranlagen entstehen, desto schneller kann sich Indien von fossilen Energieträgern verabschieden. Zugleich werden damit die indischen Wälder geschützt, die derzeit abgeholzt werden – oft um Material für Feuerholz und Holzkohle zu liefern.

Noch zieht sich ein breiter Waldstreifen entlang der indischen Westküste. Damit das so bleibt, werden die Dörfer Kukudwad, Pukalewadi, Pachwad, Hiwarwadi und Vikhale künftig mit sauberem Strom aus Windenergie versorgt. Insgesamt 33 Windturbinen mit jeweils 1,5 Megawatt Leistung erzeugen rund 77.500 Megawattstunden an regenerativer Energie, Das reicht aus, um fast 100.000 Menschen mit sauberem Strom zu versorgen.

Windenergie schützt den Wald

Die fünf Dörfer liegen unweit der Stadt Satara. Sie war einst Keimzelle eines großen Reichs: Die Maratha beherrschten  einen großen Teil Indiens, was 120.000 britische Soldaten im Jahr 1818 beendeten. Vom früheren Ruhm ist wenig geblieben. Wer Satara heute besucht, ist häufiger interessiert am nahen Koyna Wildreservat, durch das Königstiger und Leoparden, Lippenbären und, Muntjaks streifen.

Derartige Attraktionen haben Kukudwad, Pukalewadi, Pachwad, Hiwarwadi und Vikhale nicht anzubieten. In Pachwad gibt es einen großen Wochenmarkt, und bei Vikhale ein Schutzgebiet mit vielen Flamingos. In den Medien tauchen diese Dörfer eher auf, weil die Menschen dort mit den Folgen ständiger Dürre zu kämpfen haben. „Neben der Einsparung von Treibhausgasemissionen trägt das Klimaschutzprojekt zur Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in der Region bei”, heißt es bei ClimatePartner, Betreiber des Klimaschutzprojekts, bei dem sich TA Triumph-Adler engagiert. „Der Ausbau erneuerbarer Energien ist essenziell, um die globale Erwärmung aufzuhalten und die Energieversorgung langfristig zu sichern.“ Das Satara-Projekt spart jährlich rund 73.000 Tonnen an Kohlendioxid (CO2) ein.  

Klimaneutral drucken – und Gutes tun 

Kunden von TA Triumph-Adler können sich problemlos bei diesem Klimaschutzprojekt engagieren: Sagen Sie uns einfach Bescheid! Die nächsten Schritte übernehmen wir. Wir berechnen die CO2-Emissionen des Strom-, Papier- und Tonerverbrauchs Ihrer Drucksysteme und rechnen sie in Euro und Cent um. Diese Summe geben wir weiter an unseren Kooperationspartner ClimatePartner, damit es dem von Ihnen ausgewählten Projekt zugutekommt.  

Ein von uns ausgestelltes Zertifikat belegt, wie ernst es Ihnen mit dem klimaneutralen Drucken ist. Das Zertifikat samt Label „klimaneutral“ von ClimatePartner beweist und zeigt auch nach außen, dass die Drucksysteme – und gegebenenfalls alles drum herum – klimaneutral arbeiten.